Private Geldgeber

In der heutigen Zeit steht der Finanzmarkt allen Menschen offen. Dabei ist es vollkommen egal, ob man Kreditnehmer oder Kreditgeber ist. Für den Kreditnehmer kann es durchaus Vorteile mit sich bringen, wenn er auf einen privaten Geldgeber ausweicht, anstatt zu seiner Bank zu gehen.

Was macht einen privaten Geldgeber aus?

  • Der private Geldgeber hat eher ein offenes Ohr für eine innovative Geschäftsidee
  • Bei der Verhandlung der Zinssätze kann eine soziale Beziehung von Vorteil sein
  • Als Kreditgeber kommt Menschen aus dem sozialen Umfeld ebenso infrage wie Personen aus Kreditbörsen im Internet
  • Rechtlichen Schwierigkeiten gehen beide Seiten aus dem Weg, wenn sie einen Vorlage für den Kreditvertrag nutzen

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Warum sollte man einen privaten Geldgeber vorziehen?

Hier gibt es zwei wichtige Gründe. Banken oder andere Kreditinstitute gewähren den Kredit nicht oder man erhofft sich von einem privaten Geldgeber bessere Konditionen für das Privatdarlehen.

Kreditinstitute lehnen aus den verschiedensten Gründen einen Kreditwunsch ab. So passt eventuell das einkommen nicht zu der Kreditsumme oder die Kreditraten zu den Lebensumständen des Kreditnehmers. Der Kreditnehmer hat einen negativen Schufa-Eintrag oder er hat einfach nicht das passende Alter.

Die Alternative ist in einem solchen Fall der private Geldgeber. Sehr oft fordern diese zwar dieselben Informationen, die auch eine Bank fordert, lassen aber unter Umständen mit sich reden. Der Vorteil liegt hierbei klar auf der Hand. Für die privaten Kreditgeber ist solch ein Kredit kein Alltagsgeschäft, sie sind weniger abgestumpft und haben eher ein offenes Ohr. Dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn es gar eine persönliche Beziehung zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber gibt.

Die Kreditgeber sind aber nicht nur Geldgeber, sondern können auch Förderer von Projekten und Innovationen sein. Gerade wenn man eine innovative Idee gefördert haben möchte, dann bieten sich private Geldgeber an. Banken haben oft nur die rationalen Fakten im Blick und lehnen daher so manches Kreditgesuch ab.

Der Kreditgeber hat den Vorteil, dass er für seine Investitionen bessere Habenzinsen bekommt als bei einer herkömmlichen Bank. Der Kreditgeber kann dem Kreditnehmer dennoch mit niedrigeren Sollzinsen entgegen kommen, was eine herkömmliche Bank in der Regel nicht tut. So führt der Kredit zwischen Privatpersonen auf beiden Seiten zu Vorteilen.

Kommt ein Kreditnehmer aufgrund von einer schlechten Schufa nicht an einen Kredit von einer Bank und der private Geldgeber ist seine letzte Chance, dann lässt sich der Geldgeber das aber auch mit höheren zinsen bezahlen. Er hat schließlich ein höheres Risiko.

Welche Möglichkeiten gibt es an einen privaten Geldgeber zu gelangen?

In erster Linie sollte man sich fragen, ob man einen solchen privaten Geldgeber vielleicht sogar kennt. Ist dies nicht der Fall, dann kann man sich bei den verschiedenen Plattformen im Internet kostenlos anmelden. Nutzt man einen Bekannten als privaten Kreditgeber, dann sollte man sich auf das Gespräch genau so gut vorbereiten, als wenn man einen Termin bei der Bank habe. Dies bedeutet, man muss den privaten Geldgeber von seinem Vorhaben überzeugen und ihm auch seine Zahlungswilligkeit beweisen.

Nutzt man hingegen die Möglichkeiten der P2P-Plattformen im Netz, was auch immer wieder unter den begriffen Social Lending oder Crowd Lending bezeichnet wird, dann gilt es nach der Registrierung auf der Plattform, sein Anliegen möglichst genau zu schildern. Nur so ist es möglich, das Vertrauen der Kreditgeber zu gewinnen.

Solche Kreditplattformen sind aber keineswegs anonym, denn auch dort muss man sich einer Kreditwürdigkeitsprüfung unterziehen. Im Gegensatz zu Banken werden gute Ideen dort aber gewürdigt und nicht sofort abgelehnt. Die bekanntesten Plattformen sind hierbei Auxmoney, Smava und auch Lendico.

Der Kreditvertrag

Haben sich Kreditnehmer und Kreditgeber gefunden, dann muss ein Kreditvertrag aufgesetzt werden. Hier gilt es ein paar rechtliche Dinge zu beachten, damit der Vertrag in jedem Fall Bestand hat. Idealweise nutzt man hier entsprechende Vordrucke, denn nur so ist sichergestellt, dass nichts vergessen wird. Natürlich müssen sich beide Parteien Gedanken um die Ausgestaltung des Vertrages machen und alle Punkte im Vorfeld ausführlich klären. Dazu zählen die Kreditsumme, die Zinssätze, die Laufzeit und auch eventuelle Sondertilgungen.

Bevor der Vertrag dann endgültig von beiden Seiten unterzeichnet wird, kann er nochmals einem Rechtsexperten vorgelegt werden. Dieser kann vor Fallstricken warnen, denn wie bei jedem Vertrag gilt auch hier ‚Unwissenheit schützt vor Strafe nicht‘. Daher sind klare Verhältnisse für alle Beteiligten das Wichtigste.